Wasch- und Reinigungsmittel

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Wasch- und Reinigungsmittel…

Unsere Abwässer und die Folgen

Etwa 630.000 Tonnen Waschmittel werden jährlich in Deutschland verbraucht. Umgerechnet verbraucht jeder Einwohner fast 8 kg Waschmittel im Jahr. Hinzu kommen Weichspüler und weitere Waschhilfsmittel und Wäschepflegemittel, insgesamt sind das etwa 220.000 Tonnen pro Jahr. Angesichts dieser Zahlen wird klar, dass Verbraucher beim Einkauf und beim Gebrauch von Waschmitteln den Waschmittelmarkt entscheidend beeinflussen.

Waschaktive Substanzen

Die waschaktiven und somit wichtigsten Bestandteile einer Rezeptur sind die Tenside. Sie sind dort aktiv, wo die alleinige Reinigungskraft des Wassers nicht mehr ausreicht (Öl- u. Fettflecken usw.).Tenside können auf petrochemischer Basis (Erdöl!) sowie aus tierischen oder pflanzlichen Fetten oder Ölen gewonnen werden (traditionell: Seife!).

Mogelpackungen

Sowohl in der Kosmetik (vom Shampoo bis zum Duschbad), wie auch bei den Waschmitteln wird getäuscht und erfolgreich getrickst, wenn es darum geht, den Umsatz der hochgelobten Produkte voranzubringen. Enthält die Rezeptur vielleicht 10 Prozent Tenside (nur die haben eine Reinigungswirkung!), dann wird schon mal mit „umweltschonend“ und „biologisch abbaubar“  ein „gutes Gefühl“ vermittelt  – manchmal sogar dreist mit „Bio-Spülmittelkonzentrat – oder Shampoo“ geworben, weil ja vielleicht immerhin Schlappe 1% „Bio-Öl“ in der Rezeptur enthalten sind.

Problematische Füllstoffe

Duft- und Farbstoffe, optische Aufheller (tragen nicht zu Sauberkeit der Wäsche bei!), Vergrauungsinhibitoren, Farbübertragungsinhibitoren (PVP), Füllmittel (Wasser, Kochsalz, Natriumsulfat bis 50%! …), Paraffine, Silikone (Schaumregulatoren), gentechnisch veränderte Enzyme, Mikroplastik uvm. bezeichnen den „Rest“ oder sind besser gesagt die eigentlichen Hauptbestandteile der von uns verwendeten Reinigungsmittel – und diese sind auch das Problem, vor allem für unsere Gewässer und die Gesunderhaltung  dieser sensiblen Ökosysteme (unsere Haut/der menschliche Organismus gehört selbstredend auch dazu)!

Verantwortung und Sauberkeit

Es tut daher gut zu wissen, dass es Firmen gibt, die sich dieser problematischen Entwicklung gestellt haben und die bemüht sind,  ökologisch vertretbare Wasch- und Reinigungssysteme voranzubringen.

Wer weiterhin für Füllstoffe sein Geld ausgeben mag, der soll es tun. Bei der Beurteilung von Preis und Leistung zählen jedoch die unbestreitbaren Fakten auch wenn gerne versucht wird diese zu entkräften. Billig ist in der Regel eben doch richtig teuer, sowohl für den Geldbeutel als auch für die Umwelt  in der wir leben!

Bewusster Umgang und Rückbesinnung auf bewährte Hausmittel

Ich führe ausschließlich Produkte, welche die Abwässer so wenig wie möglich belasten – meist auf Basis von Waschnüssen. Außerdem lohnt es sich, die längst vergessenen „alten Hausmittel“ neu zu entdecken (Soda, Schmierseife, Borax usw.).  Bitte sprechen Sie mich bei Fragen jederzeit an!